Robert Glogowski

Spitzenkandidat für den Rat der Stadt Braunschweig im Nördlichen Ringgebiet
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
Kommunalwahl am 12. September

Gemeinsam. Mutig. Grün

Mein Name ist Robert Glogowski. Ich bin Diplom Designer, habe einen Sohn und wurde 1967 in Braunschweig geboren. Aufgewachsen bin ich in der Weststadt. Danach habe ich über zehn Jahre im Siegfriedviertel gelebt. Heute wohne und arbeite ich im Magniviertel als selbstständiger Designer.

Ich trete an als Spitzenkandidat im Bereich Nördliches Ringgebiet für den Rat der Stadt Braunschweig. Es ist Zeit für eine zeitgemäße, mutige und intelligente Politik in Braunschweig.

Politischer Einsatz ist für mich eine Frage der Haltung

Ich habe eine demokratische Grundhaltung, damit bin ich groß geworden. Dazu gehört auch, dass man mit demokratischen Gegnern vernünftig umgeht. Um unsere grüne Ideen in die kommunale Politik einzubringen braucht man parteiübergreifend Partner, die einem vertrauen.

Meine zweite Grundhaltung ist Solidarität. Das ist die Grundenergie unserer Gesellschaft. Spalten, Trennen, Ausgrenzen sind Vorgänge, die eine Gesellschaft bedrohen. Die Corona Monate haben uns alle sehr für ein „miteinander“ und „gemeinsam“ sensibilisiert. Ich finde, wir als Grüne müssen auf diese Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eingehen, mit unserer innovativen Kraft. Ich finde es schön, dass wir als Partei diese „Wärme der Gemeinsamkeit“ ausstrahlen, trotz der harten Angriffe im Wahlkampf. 

Mein Thema Wirtschaft

Ich bin Unternehmer und setze mich seit zwei Jahrzehnten ehrenamtlich für die Interessen von Soloselbständigen und dem Mittelstand ein. Ich war in fast allen Wirtschaftsverbänden der Region und kenne die Menschen und Strukturen der regionalen Wirtschaftsförderung.

Der Generationswechsel und die Umsetzung der Energiewende stellen den Mittelstand und das Handwerk in den nächsten Jahren vor besondere Herausforderungen. Es geht dabei vor allem um Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte. Wie stellt unsere grüne Wirtschaftspolitik die Chancengleichheit für qualifizierte Frauen sicher?

Einen Schlüssel dafür sehe ich in der gemeinsamen Aufteilung der familiären Betreuung und Pflege. Die familiäre Sorgeverantwortung sollte selbstverständlich gemeinsam bei Frau UND Mann liegen. Dies ist aber bei Behörden und Arbeitgebern in der Region noch keine Selbstverständlichkeit, dafür werde ich mich einsetzen. Und auch ganz klar, für mehr „grüne“ Arbeitsplätze in der Region.

Ich war Bürgermitglied im Wirtschaftsauschuss der Stadt Braunschweig. Bei den Grünen habe ich zusammen mit Dr. Antje-Mareike Dietrich die AG Wirtschaft gegründet.

Mein Thema Kultur

Kultur ist ein wichtiger Bestandteil für Braunschweig als Oberzentrum in der Region. Dieses Zentrum ist für mich vor allem ein kulturelles Zentrum, das von Menschen geschaffen wird. Kultur fängt schon an, wenn Kinder ein Musikinstrument hören und es spielen wollen. Deshalb ist es wichtig nahe Kultur- und Begenungsorte zu schaffen, bei denen jeder teilnehmen kann. Das Haus der Kulturen möchte im Nördlichen Ring Orte finden, wo ein kultureller Austausch stattfinden kann. Ein Quartiersmanagement für Kultur und Begegnung. Das möchte ich sehr gern unterstützen. 

Ich engagiere mich im Vorstand des Lindenblüten e.V.  Wir haben aktuell mit den „Neststunden“ ein wunderschönes Projekt: Schulen schlagen Kinder vor, die eine Chance verdienen, die unerklärlich hinter Ihren Leistungen zurückbleiben. Zehn dieser Kinder erarbeiten für ein halbes Jahr ein Theaterstück mit einem Schauspieler. Jede Woche essen wir beim Proben gemeinsam, machen Hausaufgaben, und schauen, welche Hilfen oder Förderungen jedes Kind braucht. Am Ende steht eine Aufführung und das Selbstbewußtsein, es selbst geschafft zu haben. So kann Theater heilen und Kräfte wecken. www.lindenblueten.net

Die Interessen der Kultur vertrete ich seit über zwanzig Jahre auf höchster Ebene, als Bundesvorstand des Berufsverbandes der Deutschen Designer BDG, als Vertreter für die Deutschen Designer auf europäischer- und internationaler Ebene. Mein besonderer Fokus ist die Kultur- und Kreativwirtschaft. Ich war Initiator der Söndermann Studie zur Kreativwirtschaft in der Region Braunschweig und habe die Kreativregion Braunschweig/Wolfsburg als Vetretungsorgan der Kultur mitentwickelt und aufgebaut. Über sieben Jahre habe ich eine eigene Kleinkunstbühne in Braunschweig geleitet und kenne die Fördersituation in der Kultur und das Verhältnis der Stadt zur Kultur. Studiert habe ich an der Kunsthochschule in Braunschweig und war dort später als Karriereberater tätig. Mehrere Jahre war ich ein sehr aktives Bürgermitglied im Kulturausschuss der Stadt Braunschweig.

Ich setze mich für die Unterstützung der Profession und Qualität in der Kultur ein und damit auch für die wirtschaftliche Sicherung von Künstlern. Nur dann, wenn Künstlerinnen und Künstler in unserer Stadt mit ihrer Arbeit Geld verdienen können, haben wir nachhaltig etwas von ihrer Kunst. Das ist fair. Die Stadt hat hier viele Möglichkeiten zur Unterstützung, die sie nicht nutzt.

Die Gleichberechtigung in Erziehung und Beruf gehört zusammen.

Die Sorgetätigkeit in der Familie soll in Deutschland mehr gesellschaftliche Anerkennung bekommen. Diese Sorgetätigkeit in der Familie soll von Männern und Frauen zu gleichen Teilen getragen werden. Dafür setze ich mich ein. Sie wird derzeit zu einem Großteil von Frauen erfüllt. Das Bekenntnis zur gemeinsamen Sorgeverantwortung in der Familie ist die Voraussetzung für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Realisierung von Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Dafür habe ich mit Dr. Antje-Mareike Dietrich eine Initiative in Braunschweig gegründet. www.gleichberechtigung-gemeinsam.de

Text: Manifest für die gemeinsame Sorgeverantwortung

Die Sorgetätigkeit in der Familie soll in Deutschland mehr gesellschaftliche
Anerkennung bekommen. Wir bekennen uns dazu, dass die Sorge in der Familie von Männern und Frauen zu gleichen Teilen getragen wird. Die Sorge in der Familie umfasst die Betreuung und Pflege von Kindern, Alten und Kranken. Sie wird derzeit zu einem Großteil von Frauen erfüllt.

Das Bekenntnis zur gemeinsamen Sorge in der Familie ist die Voraussetzung für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Realisierung von Chancengleichheit in unserer Gesellschaft.

Die Möglichkeit der „gemeinsamen Sorge“ soll grundsätzlich gegenüber der „alleinigen Sorge“ bevorzugt werden.

Gesetze und die Auslegung der Gesetze durch die zuständigen Institutionen, erklären die gemeinsame Sorgeverantwortung in der Familie zum Regelfall. Insbesondere in der Phase der Familiengründung und im Trennungsfall wird die gemeinsame Sorge gefordert und gefördert. 

Arbeitgeber erkennen die gemeinsame Verantwortung für die Sorge in der
Familie an. Sie ermöglichen es auch Männern, ihre Sorgetätigkeit auszuführen. Bei der Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind sich Arbeitgeber der gemeinsamen Sorgeverantwortung bewusst.

Die Verfasser und Unterstützer dieses Manifests treten dafür ein, dass die
Sorgetätigkeit in der Familie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
anerkannt und aufgewertet wird. 

www.gleichberechtigung-gemeinsam.de

Das Nördliche Ringgebiet ist das kommende Quartier in Braunschweig

Hier ist der Leistungssport zu Hause, das Eintrachstadion, die Wasserwelten und das so eng zusammen mit der Technischen Universität und vielen bedeutenden Instituten. Wir haben so viel schützenswerte Natur, traumhafte Fluß- und Seelandschaften und über Generationen gewachsene Wohnquartiere. Mit Volkswagen ist hier ein industrieller Hotspot. Wer bietet mehr?

Während des Studiums war meine Wohnung an der Siegfriedstraße, Ecke Bienroder Weg. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Hier kannten sich die Leute in den hinteren Hausreihen und dennoch waren viele jüngere Familien nachgezogen.

Nun sind viele Baugebiete hinzugekommen und das Bild des Nördlichen Ring verändert sich. Wir müssen alle ein Auge darauf haben, das Menschen hier weiter solidarisch zusammenleben und das dieses besondere Lebensgefühl im Nördlichen Ring, bis zum Schwarzen Berg und bis nach Kralenriede, erhalten bleibt.

In den zehn Jahren im Siegfriedviertel habe ich über eines immer geflucht, die desolaten Wege mit dem Fahrrad in die Stadt. Weder der Bienroder Weg, noch der endlose Mittelweg waren unproblematisch.

Warum nicht ein guter und beleuchteter Weg durch die Spargelstraße mit Anbindung an das Ringgleis. Die Spargelstraße endet am Nibelungenplatz, von dort geht es weiter Richtung Kralenriede oder Schwarzer Berg. Und auf diese Weise binden wir alle Begegnungs- und Kulturorte an. So können wir mit Freunden oder der Familie sicher durch unsere schönes Quartier fahren.

Der Mensch braucht die Möglichkeit an schönen Tagen draußen in der Natur zu sein. Die Grünflächen für alle Menschen werden durch die Bebauung knapp. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir im Nördlichen Ring, ähnlich wie der Prinzenpark im Östlichen Ring und der Westpark, einen zusammenhängenden grünen Erlebnisbereich erhalten. Wenn die Menschen genug Platz finden, dann ist es leichter die wichtigen Naturschutz Biotope im Quartier zu schützen.

Karneval und Ehrenamt

Ich habe zwei Karnevalswagen im Schoduvelzentrum in Kralenriede stehen und feiere mit Leib und Seele mit den Freibeutern Karneval in Braunschweig. Im Karneval ist es egal wieviel Geld jemand verdient, ob Führungskraft oder Hilfsarbeiter, ob alt oder jung, in diesen Tagen kann jeder toll sein, oder einfach nur ein Narr. Was für mich auch zählt sind fast 15.000 Mitwirkende in der Stadt und im Umland und 250.000 Menschen am Zug. www.braunschweiger-freibeuter.de

Ehrenamtliches Engagement in allen Bereichen, z.B. Sport, Kultur, Brauchtum, Geschichte, Tierschutz, Ökologie und soziales Engagement, sollte eigentlich selbstverständlich sein in unserer Gesellschaft. Solch ein Einsatz verdient die Anerkennung aller und die Politik sollte Menschen ermuntern. Dazu gehört: Nur wenn die soziale Sicherheit gewährleistet ist, können Bürger sich für unsere Stadt einsetzten. Ich möchte mit meinem Einsatz das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern unterstützen.

Ganz persönlich

Mein Glück war, dass ich an der Musikschule Braunschweig Konzertgitarre lernen konnte und ich übe und spiele heute immer noch. Zudem habe ich vor einigen Jahre angefangen mit dem schottischen Dudelsack und spiele mit Magni Musica im Magniviertel und als Mitglied der St. Pauli Pipes & Drums in Hamburg. Ich tanze gern Salsa, ich tanze überhaupt gern, etwas, was wir hier viel zu selten machen. Egal in welchem Alter: zusammen Feste feiern und tanzen.

 

Text: Lebenslauf Robert Glogowski

Beruf

Diplom Kommunikationsdesigner, Schwerpunkt Unternehmensidentität

– Inhaber Beratungsunternehmen punctum. 2018 – heute, www.punctum-image.de, Beratungsgebiet: Unternehmensimage, Marktpositionierung, Karriere- und Unternehmensentwicklung

– Inhaber Corporate Identity Agentur geckodesign 1995 – 2017, Kundenkreis: Volkswagen Financial Services, Volksbank BRAWO, Sparkasse BLSK,
Wolfsburg AG, Unternehmen aus Handwerk und Maschinenbau, ca. 10 Mitarbeiter

– Mitarbeiter Teilzeit Career Service der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig HBK, 2011- 2016

– Inhaber Produktionsagentur geckomedien 2005 – 2011, Verlagsobjekte, Service und Dienstleistungen im Digital- und Printbereich. ca. 5 Mitarbeiter

Ehrenamt

Berufsständisch

– Mitglied im Bundesvorstand des Berufsverbandes der Deutschen Kommunikationsdesigner BDG, 1998 – 2019
Leiter Referat Berufswirtschaft, 2011 – 2019
Vizepräsident des BDG, 2004 – 2006

– Deutscher Kulturrat, Mitglied im Arbeitskreis Bildung, 2014 – heute

International

– Design Weltverband icograda, Vice President, 2013 – 2015
– Mitglied im Beraterteam „Creative City“ der Stadt Shanghai, China, 2014 – 2015

Berufsbildung

– IHK Braunschweig, Leiter des Prüfungsausschuss für Mediengestalter
Fachrichtung Print an der IHK Braunschweig, sechs Jahre.
– Ausbilder für die Bereiche Mediengestalter Fachrichtungen Design und Beratung

Politik

– Bürgermitglied im Kulturausschuss der Stadt Braunschweig, 2011 – 2015,
im Wirtschaftsausschuss der Stadt Braunschweig, 2010 – 2011

Kultur

– Lindenblüten e.V. zur Förderung von Theaterprojekten für und mit Kindern und Jugendlichen. Vorsitzender, 2019
– Aktionstheater Braunschweig e. V., Vorsitzender, 1994 – 2007
– Kreativregion Braunschweig Wolfsburg e.V., Gründungsmitglied

Sonstiges

– Bürgerschaft Magniviertel e.V. , Vorstandsmitglied
– Freie Ukraine e.V. , Gründungsmitglied und Beisitzer
– Mitglied im Presseclub Hannover
Mitgliedschaften in diversen Wirtschafts- und Kulturverbänden.

Studium

– Realschullehramt Englisch und Geschichte TU und HBK Braunschweig, 1989 – 1991

– Kommunikationsdesign an der HBK Braunschweig, 1991 – 1998, Abschluss Diplom Note 1.0, Thema  „Corporate Design eines mittelständischen Unternehmens im Kulturkreis Europa unter Berücksichtigung der Wirkung des Internets auf die Firmenkultur und Kommunikation“, Betrachtung zur Werte vermittelnden Kommunikation.

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